Sonntag, 22. April 2018

Rezept für den neuen Liebling in der Küche - Erdbeer-Rhabarber Kuchen mit Vanillesirup


Ich begrüße einen neuen Gast in meiner Küche: Rhabarber! Endlich findet man die kleinen Stangen in ihrer ganzen Farbpracht wieder in den Regalen beim Obsthändler des Vertrauens und weiß, dass der Frühling nun offiziell eingekehrt ist. Ach wie habe ich innerlich gejubelt als mir diese kleinen Leckerchen unter die Augen kamen. Ein hoch auf die Rhabarberzeit. Das tolle am Rhabarber ist ja, dass er fruchtig frisch schmeckt und dabei noch ein Touch sauer ist. Das hat man bei vielen Obstsorten nicht und macht ihn umso beliebter. Ich lieb ihn in Kombination mit Himbeeren, Erdbeeren oder auch als Limonade, Mousse oder Eis. Ja Rhabarber und ich, wir sind schon gute Freunde. 

Der Kuchen ist rasch und spontan herzustellen, da sich alle Zutaten ganz sicher irgendwo in deinem Küchenschrank tummeln. Aufwand gleich Null. Auch der Vanillesirup ist in null-komma-nix zubereitet und macht das feine Küchlein richtig schön saftig. Das Rezept lässt sich mit anderen Früchtchen natürlich auch herrlich abwandeln. Also back dich glücklich. Ein Kügelchen Vanilleeis dazu und du schmilzt nur so dahin. Für dich getestet. Das Rhabarberfieber macht überall die Runde und ich schließe mich zu gern an. Lieber Frühling, so hab ich mir das vorgestellt! Deshalb jetzt für alle Rhabarberfans, das weltallereinfachtse und leckerste Rhabarberrezept überhaupt.






Erdbeer-Rhabarber Kuchen mit Vanillesirup

(26 cm Durchmesser)



Zutaten:


Kuchen:

200 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1/2 TL Ingwer

180 g Zucker + 1 EL

100 g Butter (weich)

2 Eier

1 TL Vanilleextrakt

2 EL Honig

120 ml Milch

150 g Erdbeeren

150 g Rhabarber


Sirup:

45 g Zucker

45 ml Wasser

1 TL Vanilleextrakt


Zubereitung:


Den Ofen auf 180° C vorheizen. Eine Springform mit Butter einfetten und bemehlen. 

In einer Schüssel das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Salz und Ingwer mischen un beiseite stellen. In einer großen Schüssel 180 g Zucker und Butter ca. 3 Minuten hellcremig aufschlagen. Die Eier einzeln hinzufügen und für 30 Sekunden gut unterrühren. Vanille und Honig zufügen und weiterrühren. Anschließend die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zum Buttergemisch geben und solange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen. Rhabarber und Erdbeeren gut waschen und in Stücke schneiden. Auf dem Teig verteilen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Im Ofen für 10 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 150° C reduzieren und für weitere 30-35 Minuten backen. Wenn nötig nach der Hälfte der Backzeit den Kuchen mit Alufolie bedecken, damit er nicht zu dunkel wird.

 

In der Zwischenzeit den Sirup ansetzen. Dafür Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Vanille zufügen und gut verrühren. Vanillesirup auskühlen lassen. Nach der Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Sofort mit dem Vanillesirup übergießen und komplett abkühlen lassen und servieren.



Hab den feinsten Sonntag!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 15. April 2018

Rezept für den wohl cremigsten No Bake Tiramisu Cheesecake! Schmilzt du schon?


Ich musste tatsächlich kurz überlegen wie lange ich keinen Cheesecake mehr zwischen meinen Zähnchen hatte. Dabei ist der allseits beliebte Käsekuchen einer meiner liebsten auf dem Kaffeetisch. Das letzte Exemplar liegt tatsächlich schhon beinahe ein Jahr zurück. Wie konnte das nur passieren? Neben der Lieblingsvariante mit Banane und Blaubeeren kredenze ich dir heut ein Exemplar ganz ohne backen. Während er eine Nacht äußerst cool und lässig im Kühlschrank geparkt wird, bleibt der Ofen einfach aus. 

 

Der feine Kuchen wurde dann gestern zur Vernichtung freigegeben. Als Geburtstagskuchen für die beste Freundin. Für durchwachte Nächte, fürs immer da sein, fürs zusammen lachen und die vielen Abenteuer. Auf der Geburtstagstafel macht der aber auch wirklich eine verdammt gute Figur. Auch allen anderen Kaffee- und Schokoladenjunkies kann ich diesen Tiramisu Cheesecake wärmstens ans Herzchen legen. Denn wenn Kaffee und Schokolae auf der Zunge einen flotten Samba hinlegen, als gäbe es keinen Morgen mehr, dann wird es eine Kuchenparty ohne Gleichen. Bevor sich die Massen haltlos auf das Prachtstück gestürzt haben, konnten vorher gerade noch so ein paar Bildchen geknipst werden, sodass ich dir das knaller Rezeptchen nicht vorenthalten muss. 

 

Die Bikiniziele für den Sommer 2018 noch ein wenig aufgeschoben, dürfen wir Cheesecakegroupies uns heute ein besonders großes Stück gönnen und den sonnigsten Sonntag ganz genüsslich feiern.






No Bake Tiramisu Cheesecake

(20 cm Durchmesser)



Zutaten:


Boden:

200 g Kakaokekse (z.B. von Leibniz)

70 g Butter

75 g Löffelbiskuits

1 EL Amaretto


Creme:

650 g Frischkäse 

1 1/2 Pck. Vanillepudding Pulver

200 g Mascarpone

200 g Creme Double

150 g Zucker

1,5 EL stark gebrühter Espresso

1 EL Amaretto



Belag:

100 ml Sahne

1 EL Puderzucker

1 Pck. Sahnesteif

1 Löffelbiskuit

Kakao zum Bestäuben

etwas Schokolade


Zubereitung:


Für den Boden die Butter bei geringer Hitze in einem Topf zum schmelzen bringen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und beispielsweise mit einem Nudelholz zerkleinern. Kekse in eine Schüssel füllen und die geschmolzene Butter darüber gießen. Beides gut miteinander vermengen und als Boden in die Springform drücken. Die Löffelbiskuits darauf verteilen und dabei einen leichten Rand lassen. Mit Amaretto besprenkeln.

 

Den Espresso zubereiten und abkühlen lassen. Frischkäse zusammen mit dem Puddingpulver in einer großen Schüssel cremig rühren. Den Espresso zusammen mit dem Amaretto hinzufügen und kurz weiter rühren. Die Creme Double zusammen mit der Mascarpone und dem Zucker in einer separaten Schüssel steif schlagen. Die Konsistenz sollte sich deutlich verändern. Mit einem Küchenspatel die Hälfte der Creme Double-Masse unter die Frischkäse-Masse heben. Die andere Hälfte ebenfalls vorsichtig unterheben, bis alles gut vermischt ist. Die Masse in die Springform füllen und glatt streichen. Mit Frischhaltefolie bedecken und für mindesten 4 Stunden, am besten aber über Nacht im Kühlschrank lagern.

 

Nach der Kühlzeit die Sahne für den Belag steif schlagen. Dabei Puderzucker und Sahnesteif einrieseln lassen. In einen Spritzbeutel füllen und Tupfen auf die eine Hälfte des Cheesecakes spritzen. Cheesecake mit Löffelbiskuitstücken und Schokoraspeln belegen. Mit Kakaopulver bestreuen und genießen.





Hab einen bezauberndes Sonntag mit vielen Sonnenstrahlen auf der Nase!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 8. April 2018

Mousse au Chocolat Rezept - ein ganz schön fluffig leichtes Dessert

 

Endlich küsste uns der Frühling diese Woche aus dem Bett. Da hieß es zum ersten Mal: holt die Picknickdecke raus und bestellt die Sonne ein. Im Überschwang der ersten sonnigen Stunden wurde das feine Picknick dieses Wochenende direkt zweimal zelebriert. Die heimischen vier Wände nur gefühlte 5 Meter von den Elbwiesen entfernt, gibt es beinahe nichts Schöneres. Warme Tage mit kurzen Kleidchen und ganz viel Mousse au Chocolat. Das darf bei mir zum Picknick nicht fehlen (da werd ich glatt zum Einzelkind - ach was, bin ich ja schon). So ein kleines Dessertträumchen ist nämlich rucki zucki zubereitet und ganz einfach zu transportieren.

 

Durch meinen Magen sind ja schon etliche Desserts spaziert. Aber dieses hier hat mir in null komma nix die Sprache verschlagen. Wenn die Äuglein groß werden und der Gaumen Kirmes feiert, dann folgt dem ersten Gläschen direkt das Zweite. Und das Dritte. Ganz verrückt nach diesem weltcremigsten Mousse und liebe es mit frschen Beeren zum Frühstück, Mittag und zum Kaffee. Denn was auf der Kaffeetafel ein Kracher ist, glänzt doch sicher auch auf dem Frühstückstisch. Ganz bestimmt! Deswegen wärmstens ans Herzchen gelegt: unbedingt nachmachen! Sowas von easy peasy, dass du ganz in Ruhe den größten Picknickkorb packen kannst, während das luftige Mousse sein kurzes Dasein im Tiefkühler fristet.





Mousse au Chocolat

(für 4 Portionen)



Zutaten:


200 g Zartbitterschokolade

50 g Butter

200 g Sahne

3 Eier

45 g Zucker

2 EL heißes Wasser

1 Prise Meersalz

1 TL Vanilleextrakt

 

Extra:

1 handvoll Brombeeren

essbare Blüten (z.B. von hier)


Zubereitung:


Schokolade und Butter über einem Wasserbad schmelzen und anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Sahne steif schlagen und kalt stellen. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und ebenfalls zur Seite stellen. Eigelb mit heißem Wasser cremig rühren. Vanille und Salz zufügen. Den Zucker dabei einrieseln lassen und weiter rühren. Die geschmolzene Schokolade zur Eimischung geben und solange rühren, bis sich alles verbunden hat. Eischnee und Sahnevorsichtig unterheben. Das Mousse auf vier Gläser verteilen und für mindestens zwei Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit Brombeeren und essbaren Blüten dekorieren.

 


Mach es dir schön, es ist Sonntag!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 1. April 2018

Osterfreude & ein Rezept für Nutella Cookies mit gerösteten Haselnüssen


Wo seid ihr bisher nur gewesen? Ihr kleinen, furchtbar knusprigen Cookies? Das Rezept für die neuen Lieblinge im Haus entstand nicht etwa auf der Suche nach dem perfekten Begleiter für die Ostertafel. Nein, sie resultieren aus einem unbezwingbaren Jieper nach etwas Süßem. Mit dem Löffel bereits im Nutellaglas verschwunden, wurde kurz innegehalten und überlegt wie das feine Glas zu vernichten ist, ohne dass sich das schlechte Gewissen zeigt. Wenn man ein halbes Kilo des köstlichen Schokoladenaufstrichs genussvoll in sich hineinschaufelt, kann das schon mal aufkommen. Verback das Zeug einfach, wisperte mir ein Stimmchen leise ins Ohr. Wenn man es nicht sieht, ist es auch nicht da. Ganz klar. Und die Kalorien erst recht nicht. In den Untiefen des Küchenschrankes wurden passend dazu Haselnüsse gesichtet, welche geröstet ein wunderbares Aroma entfalten. Nachdem das fertige Kekschen endlich aus dem Ofen durfte (ging ratz fatz, kann ich dir sagen) wurde sich direkt mit 3-5 Exemplaren erneut ins Bettchen gekuschelt und geschlemmt, als gäbe es keinen Morgen mehr. Schlechtes Gewissen? Fehlanzeige! Schokolade gilt ja ohnehin als Psychotehrapeut der Süßwaren. Retter und Wohlfühkracher fürs Gemüt und gegen graue Regentage. Du lachst? Probier es aus und überzeug dich selbst.


Besonders gut machen sie sich auch klein gebröselt über ein paar großen Kugeln Schokoladeneis, Schokosoße und einer guten Portion Sahne. Selbst getestet. Aber psss...





 

Nutella Cookies mit gerösteten Haselnüssen

(für ca. 24 Stück)



Zutaten:


270 g Mehl

30 g Backkakao

1/2 TL Natron

1 Prise Salz

100 g Butter (weich)

50 g Zucker

150 g brauner Zucker

150 g Nutella

1 Ei

1 TL Vanilleextrakt

50 g Schokoladentröpfchen

100 g Haselnüsse

 


Zubereitung:


Den Ofen auf 180° C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier ausstatten. 

Die Haselnüsse in eine kleine Pfanne geben und für einige Minuten fettfrei rösten, bis sich das nussige Aroma entfaltet. Dabei immer wieder schwenken, damit nichts anbrennt. Die Nüsse zum abkühlen beiseite stellen. Die ausgekühlten Nüsse grob zerkleinern.

 

In einer Schüssel das Mehl zusammen mit dem Backkakao, Natron und Salz vermengen. Beiseite stellen. Anschließend Butter und Zucker für einige Minuten schaumig aufschlagen. Das Ei zusammen mit der Vanille zugeben und weiterrühren. Nun das Nutella hinzufügen und solange rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Mehlmischung in mehreren Portionen zugeben. Zum Schluss Schokotropfen und Haselnüsse unterheben. Vom Teig mit einem Esslöffel etwas abnehmen und mit feuchten Händen zu kleinen Kugeln formen. Auf dem Backblechen mit einigem Abstand verteilen und etwas flach drücken. Im vorgeheizten Ofen für 10-12 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.




Happy happy Eiersuche für dich und deine Lieblingsmenschen!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 25. März 2018

Nur das Beste zum Osterfest - Rezept für obersaftigen Eierlikörkuchen mit Crème chantilly und Mandelkrokant


Ei Ei Ei, nur noch eine Woche bis Ostern. Noch sieben Mal schlafen. Ein wenig schwer fällt es mir schon mich auf Ostern einzustimmen. War nicht eben noch Weihnachten? Lag bis gestern nicht noch Schnee auf der Wiese? Hatten wir die letzten Nächte nicht noch Minusgrade? Und zack, stehst du wieder in der Küche und färbst Ostereier ein. Seit Kindheitstagen lieb ich diese Zeit im Jahr. Wenn die ersten Blumen zu blühen beginnen, das Gras grüner wird und an jedem zweiten Strauch die buntesten Ostereier zu finden sind. An den Feiertagen kommt jedes Jahr die Familie zu Besuch und neben Tonnen von gutem Essen und einem ausgedehnten Osterspaziergang, finden sich in jeder Ecke Sträuße frisch gepflückter Blumen. Naja zumindest der Teil mit dem Essen bleibt uns dieses Jahr. Kann ich gut mit leben.


Passend zur bevorstehenden Fressorgie Feierlichkeit, kredenze ich dir heute einen verdammt hübschen, unheimlich saftigen und unwiderstehlich leckeren Kuchen, welcher für strahlende Äuglein an der festlich gedeckten Ostertafel sorgen wird. So schön, dass dem Osterhasen beim Anblick glatt die Löffel abfallen. Denn wenn sich in trauter Runde vor dem Objekt der Begierde versammelt wird, heißt es klotzen, nicht kleckern. Für dich natürlich ganz easy und stressfrei zubereitet. Deshalb heute im Gepäck: Obersaftiger Eierlikörkuchen mit Crème chantilly und Mandelkrokant. Solltest du dich bis jetzt stirnrunzelnd gefragt haben was Crème chantilly ist, dann kommt nun die spektakuläre Auflösung, damit sich dein Köpfchen wieder entspannt zurücklehnen kann. Das feine Zeug ist nichts anderes als gesüßte Sahne. Glaubste nicht? So isses aber! Knüllermäßig einfach, oder? Diese kannst du ganz nach Gusto aromatisieren und verfeinern. So wie du es magst. Genug um den heißen Brei geredet, schnapp dir das feine Rezept und mach dir dein Osterfest so schön, wie nur möglich.





Eierlikörkuchen mit Crème chantilly und Mandelkrokant

(20 cm Durchmesser)



Zutaten:


Boden:

200 g Mehl

1/2 Pck. Backpulver

50 g gemahlene Mandeln

1 EL Backkakao

150 g Zucker

200 g Butter

1/2 EL Zimt

3 Eier

200 ml Eierlikör + etwas mehr zum Tränken


Creme:

125 ml Sahne

125 g Crème double

50 g Puderzucker

Mark von 1/2 Vanilleschote


Mandelkrokant:

50 g gehackte Mandeln

50 g Zucker

2 EL Wasser

1 EL Honig


Extra:

Schokoladeneier

geriebene weiße Schokolade


Zubereitung:


Ofen auf 175° C vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier ausstatten und den Rand mit Butter einfetten und bemehlen.

Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, gemahlenen Mandeln und Backkakao vermischen. Beiseite stellen. In einer separaten Schüssel den Zucker mit dem Zimt und der Butter für mehrere Minuten hell-cremig aufschlagen. Die Eier einzeln und nacheinander für jeweils 30 Sekunden unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Eierlikör ebenfalls zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den fertigen Teig in die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und fünf Minuten in der Form abkühlen lassen. Kuchen wenn  nötig begradigen. Mit etwas Eierlikör tränken. Kurz ziehen lassen, aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen.


Für das Mandelkrokant den Zucker zusammen mit dem Wasser und Honig in eine kleine Pfanne geben und erhitzen, bis der Zucker leicht karamellisiert. Die Mandeln unter Rühren hinzugeben und die Hitze reduzieren. Solange weiter karamellisieren lassen, bis die Mandeln den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben. Sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Erkalten lassen und die Masse anschließend zerkrümeln.


Für die Creme die Sahne steif schlagen. Crème double zusammen mit dem Vanillemark in eine Schüssel geben. Puderzucker darüber sieben und alles gut verrühren. Die Sahne unterheben. Die fertige Creme auf den Kuchen streichen. Mit Schokoladeneiern belegen. Mandelkrokant darauf verteilen und nach Wunsch weiße Schokolade darüber raspeln.




Auf einen gemütlichen und kuchenreichen Sonntag!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 18. März 2018

Rezept für Rüblikuchen-Buchweizen Porridge mit gerösteten Mandeln {Werbung}



Rüblikuchen-Liebhaber hier? Oder Carrot Cake-Lover? Dann hab ich hier eventuell eine wunderbare Frühstücksidee gezaubert, die deinen Gaumen Kirmes feiern lassen wird. Für die volle Portion Osterglück kredenze ich dir heut eine absolute Köstlichkeit, die dich direkt in österliche Stimmung versetzen wird. Denn als patentierter Porridge Freak, darf der Frühstücksknaller auch an den Feiertagen nicht fehlen. Und wenn Porridge und Möhrchen eine Party feiern, ist die Folge daraus einfach perfekt. Ratz Fatz zubereitet, ein obertolles Osterrezept zugleich und dazu noch gesund. Widerstand zwecklos. Und so ein paar Möhrchen dürfen an Ostern schließlich nicht fehlen. Besonders wenn das Ergebnis einen waschechten Rüblikuchen so nahe kommt. Das feine Porridge ist einfach perfekt fürs österliche Frühstückstreffen, zum Brunch oder einfach für eine schnelle Mahlzeit am Morgen, wenn die Vorbereitung für die Gäste keine Zeit für ein ausgiebiges Frühstück lassen und die kleinen Liebhaber schokoladiger Nascherein es einfach nicht erwarten können, mit ihren Körbchen in den Garten zu stürmen.


Die Idee zum Frühstücksglück kam mir beim Durchblättern meines neuen Lieblingsbuches "Eat Happy" von Melissa Hemsley, welches ich vom ZS Verlag zugeschickt bekommen habe. Was soll ich sagen. Gerade ganz verliebt in diesen Neuzugang.  Einfache Wohlfühl-Rezepte mit gewissem Pfiff, welche so schnell zubereitet sind. Genau meins. Da ich nicht der größte Koch bin, muss es bei mir einfach unkompliziert sein. Und ich kann dir sagen, die leckeren Rezepte machen ihren Job ganz hervorragend. Von feinen Frühstücksideen, über Bowl-Food, Salaten und süßen Sachen, bis hin zu Getränken ist wirklich alles dabei. Besonders angetan hat es mir die griechische Linsensuppe, die momentan im Wochenrhythmus produziert wird und diese österliche Köstlichkeit. Könnte ich im Alleingang verputzen. Mit vollem Mund und zufriedenem Herzen kann ich dir das sensationell leckere Rüblikuchen Porridge absolut ans Herzchen legen.





Rüblikuchen-Buchweizen Porridge mit gerösteten Mandeln

(für 4 Portionen)


Zutaten:


200 g Buchweizen (sorgfältig abgespült)

700 ml Milch

1 Handvoll Rosinen (ersatzweise Cranberrys)

4 Möhren

1 EL Butter

1 1/2 TL Vanilleextrakt

2 TL Zimt

1 kleine Prise Salz

Ahornsirup (zum abschmecken)

4 EL Mandelblättchen (zum servieren)


Zubereitung:


Die Mandelblättchen in einen großen Topf bei mittlerer Hitze kurz trocken rösten. Dabei gelegentlich durchrütteln, damit sie nicht anbrennen. Auf einen Teller geben. Den Topf wieder auf den Herd stellen und den Buchweizen darin bei mittlerer bis starker Hitze einige Minuten unter gelegentlichen Rühren leicht rösten, damit sich das nussige Aroma entfaltet. Die Milch zugießen und bei aufgesetzten Deckel zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf kleine Stufe reduzieren und 18 Minuten quellen lassen, bis die Masse eingedickt ist. Nach der Hälfte der Garzeit, die Hälfte der geriebenen Möhren sowie der Rosinen mit Butter, Vanilleextrakt, Zimt und Salz unterziehen.

 

Das Porridge nach Belieben mit Ahornsirup oder Honig süßen. Die restlichen geriebenen Möhren und Rosinen darauf verteilen. Mit etwas Zimt bestäuben und mit den Mandelblättchen bestreuen.





// Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem ZS Verlag. Alle Gedanken sind zu 100 % meine eigenen und meine Meinung bleibt davon unberührt.


Happy happy Sonntag!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 11. März 2018

Ein Rezept für Schokoladen-Erdnussbutter Brownies mit karamellisierten Nüssen & wie du deinen eigenen Bildstil findest


Was bei Instagram und Co. so sensationell schön ausschaut, kann bei Bloggern oft für Frustration sorgen. Gerade am Anfang vergleicht man sich oft mit Anderen. Unweigerlich folgen erste Zweifel. "Warum sind meine Bilder nicht so schön?", "Dort ist die Beleuchtung ja viel besser!", "Wie bekommt der solche Effekte hin?" oder "Warum schaut der Instagram Feed bei mir nicht so stimmig aus?" Daraus folgt meistens, dass man einer Sache nach eifert, die für einen selbst nicht umsetzbar ist. Einfach nicht passt. Denn möglicherweise wohnst du nicht in einem rustikalen Landhäuschen mitten im Nichts, wo sich zahlreiche Bildmotive für moody Fotos auf den schönsten Holzhintergründen bieten. Oder du besitzt einfach nicht die selben Props, die wahrscheinlich sowieso vom Flohmarkt stammen und für dich nicht erhältlich sind. Vielleicht hast du aber auch keine Fotobox zu Hause und deine Lichteinstrahlung schaut ganz anders aus, als auf den Bildern, die du so bewunderst. Du probierst und probierst, merkst aber relativ schnell, dass es nicht funktioniert. Das dein Bild einfach nicht so ausschaut, wie auf diesem unglaublich schönen Instagrambild, welches dazu noch 5000 Likes hat. Und dann kommt sie. Schleicht sich langsam und leise an. Die Frustration. Das Biest. Und was machst du? Stellst natürlich erneut alles infrage. "Warum mach ich das alles überhaupt?", "Wofür die ganze Arbeit, wenn das Ergebnis so unbefriedigend ist?", "Warum funktioniert das bei mir nicht so?". Ich kann es dir verraten: Weil das nicht du bist. Weil es nicht das ist, was du ausdrücken kannst und möchtest.  Und weil du eben nicht in diesem verdammten Landhaus wohnst! Denn ganz ehrlich, was bringt es dir jemanden nachzumachen? Du hast genügend Persönlichkeit, um uns zu zeigen wie du bist. Und wer du bist.


Auch ich habe lange gebraucht, um das zu verinnerlichen. Habe gefühlt hundert Mal mein Blogdesign geändert und war letztendlich einfach nur deprimiert. Warum? Weil ich gemerkt habe, dass es optisch ganz wunderbar ausschaut, aber dennoch etwas fehlt. Diese ganz bestimmte Stimmung, die mein Blog vermitteln soll. Welche beim Leser gar nicht enstehen kann. Wie auch? Das bin ja nicht ich. Was bringen mir unzählige schlecht gemachte Moody Bilder, wenn mir doch andere viel besser gelingen oder mir eine andere Fotorichtung mehr Spaß macht. Wo ist der rote Faden? Das soll nicht heißen, dass man sich nicht ausprobieren soll. Versteh mich nicht falsch. Ganz im Gegenteil. Ich finde es irrsinnig schön kreativ zu werden und zu experimentieren. Nichts anderes mach ich auch. Dabei sollte es aber um dich gehen. Vergleiche dich nicht mit Anderen. Tu was du willst. Mach was du schön findest. Und wenn du glücklich und zufrieden bist, dann merken das auch deine Leser. Sollte dir nach einiger Zeit wieder nach etwas anderem sein und du dich verändern möchtest, dann tu es. Nur für dich. Um dich wohlzufühlen. Setze deinen eigenen Trend.


So wird dir beim heutigen Post vielleicht aufgefallen sein, dass sich auch hier ein bisschen was verändert hat. Auch ich übe noch und bin noch nicht ganz zufrieden. Doch mittlerweile schon fast dort angekommen, wo ich sein möchte. Schlichte Bilder, bei denen das Gebäck im Vordergrund steht. Ein gewisses Vintage-Flair in dezenten Braun- und Grautönen. Mit meinen Bildern möchte ich ein Gefühl von Gemütlichkeit vermitteln. Dir die Jahreszeiten mit ihren speziellen Eigenheiten näherbringen. Und dir dabei die Dinge zeigen, die ich so lieb. Ob frische Blumen, eine dampfende Tasse Tee oder ein gutes Buch, welches ich gerade lese. Diese Dinge machen mich aus. Das bin ich. Dazu kredenze ich dir aromenreiche Rezepte, die mein Herzchen ständig ein paar Takte höher schlagen lassen. Heute mit einem echten Klassiker, der jedem schmeckt. Auch denen, die sonst nicht so gerne süß essen. Ich kenne tatsächlich niemanden, der bei diesen Prachtstücken nein sagen würde. Zumindest hab ich noch keinen getroffen. Du etwa? Wenn ja, dann solltest du diese sensationell leckeren Brownies mit einer guten Portion Erdnussbutter schnellstens nachbacken und diese vom Gegenteil überzeugen.





Schokoladen-Erdnussbutter Brownies mit gerösteten Nüssen

(24 x 24 cm)



Zutaten:


150 g ungesalzene Erdnüsse

2 EL Puderzucker

250 g Zartbitterschokolade

230 g Butter

230 g Rohrzucker

4 Eier

150 g Mehl

40 g Kakaopulver

3 EL Erdnussbutter



Zubereitung:


Ofen auf 180° C vorheizen. Eine viereckige Backform in angegebener Größe mit Backpapier auslegen.

Die Erdnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit dem Puderzucker bestreuen und für ca. 10 Minuten im vorgeheizten Ofen karamellisieren lassen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

 

In der Zwischenzeit die Schokolade zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Handwarm abkühlen lassen. Zucker und Eier für mehrere Minuten in einer großen Schüssel schaumig schlagen.  Die abgekühlte Schokomasse langsam unter Rühren hinzufügen und gut vermengen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Kakao vermischen. Die Mehlmischung in mehreren Portionen unter den Teig heben. Die Erdnussbutter und die karamellisierten Erdnüsse ebenfalls unterheben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den fertigen Teig in die Backform füllen und glatt streichen. Im Ofen für 25-30 Minuten backen. Die Mitte sollte noch schön feucht und nicht durchgebacken sein, damit die Brownies richtig schön fudgy und saftig sind. Der Teig zieht beim auskühlen noch nach. Mit Erdnüssen und geraspelter Schokolade bestreuen.




Den gemütlichsten Sonntagabend für dich!

Liebst, Jasmin