Sonntag, 15. Juli 2018

Rezept für knaller Pfirsich-Rosmarin Limonade mit Brombeeren & meine Sommerfavoriten 2018 {Werbung unbeauftragt}

 

Auch wenn ich ein absolutes Herbst- und Wintermädchen bin und mir die gemütliche Jahreszeit das ganze Jahr über herbeisehne, ist die Sommerliebe doch ziemlich groß. Wer kann schon wiederstehen, wenn man bereits am frühen Morgen von Vogelgezwitscher geweckt wird? Traumhaft schöne Blümchen bewundern, feine Früchtchen von den Sträuchern naschen, die Nächte draußen verbringen. Einfach umwerfend, was dieser Sommer so zu bieten hat. Kriegst du auch weiche Knie? Mit zufriedenem Herzen kann ich dir sagen, der Sommer könnte nicht schöner sein!



Bücher:


Wie die Fische zum Wasser und die Schöne zum Biest, so gehört für mich Nicholas Sparks zum Sommer. Soweit ich zurückdenken kann, wird jeden Sommer aufs Neue ein Buch von ihm verschlungen. Da ich bereits alle Exemplare gelesen habe und das neue Werk erst im September erscheint, wird es dieses Jahr erneut "Wenn du mich siehst". So fesselnd, dass ich vor lauter Spannung fast ins Lenkrad gebissen hätte (nicht das ich beim Autofahren lesen würde - weißte Bescheid). 


Die perfekte Ferien- oder Urlaublektüre ist für mich "Der Sommer der Blaubeeren" von Mary Simses. Man fühlt sich direkt an einen verlassenen Strandort versetzt, wo den ganzen Tag das feine Sönnchen strahlt und man sein Leben einfach in vollen Zügen genießen muss. 


Was mir aktuell vor der Nase herumschwirrt, ist ein Buch von Jodi Picoult. Elefanten, Afrika, mehr Sommer geht nicht. "Die Spuren meiner Mutter" wird hoffentlich auch einer meiner Sommerlieblinge. Bereits die ersten paar Seiten haben mich begeistert und verzaubert. Das perfekte Büchlein für sommerliche Tage.

 


Film & TV:


Wenn die Tage immer länger werden und die Sonne bis in die späten Abendstunden scheint, bleibt der Fernseher meistens aus. Wenn es mich dann doch mal davorzieht, dann für Filme, bei denen fleißig geträllert wird. Aktuell ganz verliebt in "Greatest Showman". Handlung, Schauspieler, Musik - bei diesem Filmchen passt einfach alles. Ganz oben auf der Favoritenliste steht außerdem "La La Land" und dann natürlich die Klassiker wie "Mamma Mia", "Hairspray" und "Grease".

 


Musik:


Ob auf der Decke am See, der Gartenliege oder beim Fahrrad fahren, Musik darf für mich im Sommer einfach nicht fehlen. Was ich dieses Jahr ganz besonders lieb? Ich zeig ´s dir!


The Neighbourhood - Sweater Weather

Macklemore - Can´t hold us

Sigma - Nobody To Love

Luis Fonsi - Despacito

Rita Ora - Anywhere

Ofenbach - Katchi

Alan Walker - All Falls Down

Purple Disco Machine - Devil in Me 



To-Do:


Wenn die Temperaturen bereits am Morgen angenehm sind und man sich zum Frühstück ans offene Fenster setzen kann, dann ist der Sommer da. Laue Sommerabende im Garten oder auf der Terasse, zusammen mit Freunden. Einfach die Beine baumeln lassen und die schönsten Sommerstündchen ganz gezielt zelebrieren. Der Duft von gegrilltem saisonalen Gemüse, die Zeit vergessen und den Moment genießen. Dazu ein gemütliches Lagerfeuer und das Herzchen macht kleine Luftsprünge.  Die meiste Zeit wird draußen beim Baden im See und bei langen Spaziergängen im Park verbracht. Meine Neuentdeckung des Sommers? Radfahren! Da bin ich komplett aus dem Häuschen. Auf so einem  kleinen Flitzer saß ich seit Jahren nicht mehr. Zum einen besitze ich keins und zum anderen stehen sportliche Aktivitäten aller Art nicht gerade auf der Favoritenliste. Aber einmal ausprobiert und schon steht das feine Radeln ganz hoch im Kurs im Hause Sahnewölkchen. Perfekt zum Glücklichsein.



Instagram Accounts:


Tolle Rezepte, die für mich absolut nach Sommer schreien, finde ich momentan bei folgenden zwei Kanälen. An diesen herrlichen Sommerleckerein kommt wirklich keiner vorbei. Gesunde Köstlichkeiten mit sonnengeküssten Früchten oder leichte Rezeptideen mit ganz besonderem Pfiff. Hand aufs Herz, diese Rezeptchen lassen deinen Gaumen kleine Purzelbäume schlagen. Also immer her mit dem süßen Leben!


@mrsflury

@deliciously.veggie



Food:

 

Im Sommer lieb ich es, mich einmal quer durch den Garten zu futtern. Überall stehen die Sommerboten in den Startlöchern und warten nur darauf genüsslich verzehrt zu werden. Was für mich ganz besonders nach Sommer schmeckt? Wassermelone! Zudem stehen frische Salate ganz oben auf der Speiseliste. Süßkartoffelsalat mit Feta, Kirchererbsensalat mit Avocado und Hähnchen oder grüner Salat mit Ziegenkäse und Erdbeeren. Dazu darf das passende Getränk natürlich nicht fehlen. Dafür hab ich dir heut das Rezept für den absoluten Sommerhit mitgebracht. Der Sommerkracher schlechthin. Pfirsich-Rosmarin Limo mit Brombeeren. Ich sag dir, die Mischung machts. Lässt dich gedanklich an warme Inseln streifen und zaubert dir ein maximales Grinsen ins Gesicht. Ganz sicher!






Pfrisich-Rosmarin Limonade mit Brombeeren



Zutaten:


320 g Pfirsiche

220 g Zucker

2 Rosmarinzweige

1 Zitrone

1 Handvoll Brombeeren

Mineralswasser oder Sekt


Zubereitung:


Pfirsiche waschen, vierteln und den Stein entfernen. Anschließend mit 300 ml Wasser in einen Topf geben und zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen. Topf vom Herd ziehen und eine Stunde ruhen lassen. Durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen, dabei die Pfirsiche auffangen und leicht ausdrücken. Zucker, Rosmarinzweige und den Saft einer halben Zitrone zugeben. Die Mischung 10 Minuten zugedeckt und 10 Minuten offen köcheln lassen. Anschließend den Rosmarin entfernen und den Sirup in ein Glasgefäß gießen. Im Kühlschrank lagern. Im Verhältnis von 1:3 (1 Teil Sirup und 3 Teile Wasser) mit Mineralwasser oder Sekt aufgießen. Die übrig gebliebene Zitronenhälfte in Spalten schneiden und auf die Gläser verteilen. Brombeeren und etwas Rosmarin hineingeben.

 

 

Den sonnigsten Sonntag für dich!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 1. Juli 2018

Rezept für den einfachsten Sommersnack überhaupt! Gefrostete Schoko-Banane mit selbstgemachten Kokos-Mandel Granola



Wie ist das eigentlich mit dem Bloggen? Der ganze Tag besteht nur aus Spaß, Freude und lecker essen. Schnell mal einen Kuchen gebacken und fotografiert und der Rest fällt einem in den Schoß. Die Leser kommen ganz von allein, die Kooperationen sowieso. So ist es doch, richtig? Blödsinn! Welche Arbeit  hinter so einem Blog steht, sieht oft kaum jemand. Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit geopfert und hart gearbeitet, um dort zu stehen, wo ich jetzt bin. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mindestens ein paar Stunden am Blog arbeite. Ständig beschäftigt mit Rezepten zubereiten, Set aufbauen, Fotos machen, Fotos bearbeiten, Beiträge planen, Beiträge schreiben, Mails beantworten, Kommentare beantworten, Beiträge auf allen Social Media Kanälen posten, online sein, Kooperationen verhandeln, Rezeptideen und Bildinspiration sammeln. All das sind Dinge, die sich oft bis in den Abend hinein ziehen. Wie viele Abende habe ich mit dem Laptop vorm Fernseher vebracht und bis tief in die Nacht hinein gearbeitet? Wie viele Freizeitaktivitäten ausgelassen, weil ein Beitrag für einen Kunden fertiggestellt werden musste? Versteh mich nicht falsch, dass sind alles Dinge, die ich unglaublich liebe. Ich stehe voll und ganz hinter dem was ich mache. Mit viel Leidenschaft, ohne Rücksicht auf Verluste. So bin ich.

 

Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man im absoluten Gefühlschaos steckt und Entscheidungen treffen muss. Man würde gern noch viel mehr Zeit in den Blog stecken, sich aber auch mehr Zeit für sich selbst nehmen. In den letzten Wochen ist mir klar geworden, dass ich verlernt habe ruhig dazusitzen. Verlernt habe zu entspannen. Sobald ich zur Ruhe komme, fallen mir auf Anhieb Tausend Dinge ein, die ich noch erledigen könnte. Doch ich bin keine Maschine. Mit einem Leben abseits vom Bloggen, wird einem manchmal einfach alles zu viel. Aus diesem Grund habe ich beschlossen mir mehr Zeit und Raum für mich selbst zu nehmen. Mehr Zeit für Dinge, die ich liebe. Mehr abschalten, lesen, spazieren gehen. Die Bloggeschichte stressfreier angehen und mir vornehmen weniger Zeit am Laptop und Handy zu verbringen. Denn wer schreibt mir vor, dass jeden Sonntag ein Beitrag online gehen muss? Wer sagt mir, dass ich mindestens dreimal in der Woche Bilder auf Instagram hochladen muss? Es ist mein Blog. Hier bestimme ich. Wenn die Follower abspringen und die Leser weniger werden? Dann ist es so. Ganz einfach. Das Bloggen ist mein größtes Hobby und wird es auch immer bleiben. Und daran möchte ich mir die Freude nicht nehmen lassen. Alle Beitrage benötigen Hingabe und Zeit, um hochwertig zu sein und einen Mehrwert bieten zu können. Umso schöner ist es dann zu sehen, dass das was man tut auch geschätzt wird. Nur so wachsen und lernen wir. 

 

Deshalb gibts heute ein ratz fatz Rezept für gefrorene Schokoladen-Bananen mit selbstgemachten Honig-Mandel Granola. Macht praktisch gar keine Arbeit. Für mehr Zeit für feine Sommeraktivitäten. So praktisch, dass du mit dem übriggebliebenen Granola direkt dein Frühstück für die nächste Woche vorbereitet hast. Ganz einfach zu Joghurt oder ein wenig Obst und das Frühstücksglück ist perfekt. Die Sommerleckerei ist wirklich perfekt für heiße Tage und so einfach zuzubereiten. So mag ich das.

 






Gefrostete Schoko-Banane mit selbstgemachten Kokos-Mandel Granola

(für 8 Stück)



Zutaten:


150 g Haferflocken

40 g gehobelte Mandeln

40 g Kokosflocken

1 Prise Meersalz

50 g Kokosöl (geschmolzen)

60 ml Honig

4 Bananen

150 g Zartbitterschokolade

essbare Blüten


Zubereitung:


 

Die Bananen schälen, halbieren und einen Eisstiel hineinstecken. Im Gefrierfach für ca. 4 Stunden gefrieren lassen. Dadurch wird die Schokolade später schneller fest und erhält einen dickeren Überzug.

 

In der Zwischenzeit das Granola zubereiten. Hierfür den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 

Haferflocken, Mandeln, Kokosflocken und Salz in einer Schüssel vermengen. Das geschmolzene Kokosöl zugeben und verrühren. Den Honig ebenfalls hinzufügen und alles gut verrühren. Wenn alles gut untergezogen ist wird das Granola auf dem vorbereiteten Backblech verteilt. Im Ofen für 10 Minuten backen. Anschließend alles einmal mit einem Kochlöffel wenden und für weitere 5-10 Minuten backen. Das Granola dabei nicht mehr aus den Augen lassen, da es sehr schnell zu bräunen beginnt und leicht verbrennen kann. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Es wird erst beim Abkühlen richtig hart. Luftdicht verpackt hält es sich ca. 2 Wochen.


Nun die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und in ein hohes Gefäß füllen. Die Bananen aus dem Gefrierfach nehmen und bis zur Hälfte in die Schokolade tauchen. Sobald die Schokolade etwas angezogen ist, erneut in die Schokolade tauchen. Sofort das Granola und essbare Blüten darüber streuen. Erneut für ca. 1 Stunde im Gefrierfach lagern. Anschließend können sie gegessen werden oder bis zum Verzehr weiter im Gefrierfach gelagert werden. Ich mag sie am liebsten, wenn sie ca. 5-10 Minuten angetaut sind.





Die wunderbarste Sommererfrischung zum Sonntag für dich!

Liebst, Jasmin

Montag, 25. Juni 2018

Heute servier ich dir ein Rezept für Panna Cotta-Moon Tarte mit Sommerfrüchten


Bei den momentanen Temperaturen könnte man ja glatt denken, dass der Herbst schon wieder Einzug hält. Aber nix da. Weißt du was lieber Sommer. Wenn du nicht endlich wieder kommst, dann hol ich dich halt. So einfach ist das. Ratz-Fatz und ich hab dich erst auf meinem Teller und dann zwischen der Kauleiste. Mit dieser unheimlich leckeren und dazu verdammt hübschen Panna Cotta-Moon Tarte gar kein Problem. Da durften ein feiner Knusperboden und cremige Panna Cotta direkt in die Tarteform schlüpfen. Einzige Schwierigkeit - die Finger vom rohen Mürbeteig zu lassen. Da benötigt es schon maßlose Disziplin. Bist du auch so ein Mürbeteig-Lover wie ich? Verrat es mir!

 

Gefühlt nur ein Händchen voll Zutaten und schon ist das Ganze zusammengerührt. Fast ohne backen. Da heißt es nur noch warten bis der herrlich duftende Boden abgekühlt ist und sich das Sönnchen wieder blicken lässt. Das mit der Sonne hat bisher nicht so geklappt. Aber der Kuchen. Ohh my! Zack, verliebt. Durch den Mürbeteigboden glänzt das Baby mit dem nötigen Crunch, welcher von einer super leichten Creme und sommerlichen Früchtchen bedeckt wird. Never ending lovestory. Zurecht. Die Kombi geht immer und überall. Genau nach meinem Geschmack. Und ganz sicher auch nach deinem. Probier es selbst.







Panna Cotta-Moon Tarte mit Sommerfrüchten

( 28 cm Durchmesser)


Zutaten:


Boden:

280 g Mehl

150 g Butter (kalt)

100 g Zucker

1 Prise Salz

1 Ei

30 g gemahlene Haselnüsse


Füllung:

400 g Sahne

1 Pck. Vanillezucker

50 g Zucker

3 Blatt Gelantine

 

Extra:

Lieblingsbeeren nach Wahl


Zubereitung:


Für den Mürbeteig die trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben. Ei hinzugeben, Butter in Stücken zufügen und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten im Kühlschrank lagern. Ofen auf 160° C vorheizen. Den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Fläche dünn ausrollen, bis er ungefähr die Größe deiner Tarteform erreicht hat. Die Form mit dem Teig auslegen und diesen leicht in die Form drücken. Den überstehen Rand mit einem Messer begradigen. Im Ofen für 30 Minuten blind backen. Wer keine Hülsenfrüchte benutzt, kann die Tarte nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen und den Boden vorsichtig platt walzen/ drücken und die Tarte anschließend fertig backen. Vorgang nach dem Backen wiederholen und komplett auskühlen lassen. 


Für die Füllung, Sahne zusammen mit dem Vanillezucker und Zucker in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen. 3 Minuten weiter köcheln lassen. Währenddessen die Gelantine ca. 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Die Sahnemischung vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Gelantine ausdrücken und gut unterrühren. Das Sahnegemisch langsam auf den Tarteboden gießen. Aufpassen, da sehr flüssig! Mindesten 5 Stunden kühlstellen. Am besten über Nacht im Kühlschrank lagern. Am nächsten Morgen die Beeren mondförmig auf der Panna Cotta verteilen.



Hab einen feinen und besonders leckeren Tag!

Liebst, Jasmin