Sonntag, 5. September 2021

Ein Rezept für den wohl himmlischsten Apple Pie - ein rucki zucki Herbstrezept für beste Wohlfühlmomente


Wir haben die ersten langen Regentage hinter uns, die bereits richtig Lust auf gemütliche Herbststunden gemacht haben. Nach den heißen Sommertagen fühlt sich der Regen an wie ein angenehmer Hauch von kühler Luft. Hach, was liebe ich den Geruch von frisch gefallenen Regen, das prasselnde Geräusch am Fenster und diese besondere Stimmung, die er vermittelt. Was könnte man in bessere Herbststimmung kommen, als an solch verregneten Tagen? Man möchte sich zu Hause einkuscheln, die schönsten Kerzen anzünden und ein Stück warmen Apple Pie vernaschen. Jetzt kommt die Zeit des Jahres, auf die ich mich am meisten freue. Die Zeit mit den Liebsten genießen, entschleunigen und meine kleine Küchenecke auf Herbstrezeptchen umstellen. Nach den vielen vielen Dingen, die ich dieses Jahr abarbeiten musste - Studium beendet, Backbuch geschrieben, neue Kooperationen und und und - wird es Zeit diese bevorstehenden heimeligen Monate so richtig zu genießen. 

 

Und könnte es eine bessere Ausrede geben, als bei dem nassen Wetterchen drinnen zu bleiben und richtiges comfort food zu genießen? So eine easy peasy rucki-zucki Herbstleckerei hab ich heute für dich. Einen simplen und höchst deliziösen Apple Pie. Hierfür habe ich die ersten frischen Äpfel aus dem Garten gepflückt. Diese baden in einer Mischung aus Zucker, Zimt und Zitrone. Für richtig Kirmes im Gaumen sozusagen. Die Kombination aus knackigem Mürbeteig und der fruchtig-zimtösen Füllung, vereinen für mich so ziemlich die besten Sachen, die der feine Herbst so zu bieten hat. Sobald der Pie den Ofen begrüßt, wird die Küche mit einem unbeschreiblichen Duft erfüllt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wirst du die heimischen vier Wände nie wieder verlassen wollen. Ich spreche da aus Erfahrung!

 

Ich hoffe sehr, dass du diese allerschönste bevorstehende Jahreszeit durch diesen umwerfenden Apple Pie noch mehr in all ihren Facetten genießen kannst!

 




 

 Apple Pie

 

Zutaten:

 

Boden und Streusel:

300 g Dinkelmehl

150 g Zucker

150 g kalte Butter (in Stücken)

½ TL Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

Schluck kaltes Wasser

 

Füllung:

6 mittelgroße Äpfel

3 El Zucker

2 EL Zimt

Saft von ½ Zitrone

 

Extra:

selbstgemachte Karamellsoße oder Vanilleeis nach Belieben zum Servieren

 

Zubereitung:

 

Für den Teig alle Zutaten bis auf das Backpulver miteinander verkneten und zu einem Ziegel formen. 2/3 vom Teig abtrennen und das Backpulver unterkneten. Beide Teigziegel in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

 

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Apfelstücke mit Zucker, Zimt und dem Zitronensaft mischen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine Pieform oder eine Springform mit 26 cm Durchmesser bereitstellen. 

 

Beide Teigstücke aus dem Kühlschrank nehmen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den größeren Teigziegel ausrollen und in die Backform legen, sodass Boden und Rand bedeckt sind. Die Äpfelstücke hineingeben und gut verteilen. Aus dem übrigen Teigstück kleine Streusel zupfen und auf den Äpfeln verteilen. Im vorgeheizten Ofen für 50 - 60 Minuten backen bzw. bis die Streusel schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und am besten warm mit Vanilleeis, Schlagsahne oder Karamellsoße servieren.

 


 

Genieß den Herbst genauso, wie ich es tu!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 22. August 2021

Ein Rezept für besten italienischen Frühstückskuchen: saftiger Zitronen Gugelhupf mit Ricotta und Olivenöl


Nachdem es diesen Sommer nicht zum schönen Gardasee, sondern nach Wien ging und statt dem liebsten Zitronenkuchen Unmengen an Sachertorte verdrückt wurden, wurde es Zeit sich doch noch ein wenig italienisches Feeling in die heimischen vier Wände zu holen. Und zwar mit diesem Kuchenträumchen. Dieser typische italienische Frühstückskuchen ist dort unten beinahe überall zu finden. Wir haben ihn so so oft in einer kleinen süßen Bäckerei während unserer letzten Reise dort gegessen und sind ziemlich süchtig nach dem guten Stück geworden. So süchtig, dass er in null-komma-nix vom Kaffeetisch, auf die Kuchengabel und in meinem Bäuchlein landete. 


Du fragst dich, ob sich Olivenöl im Kuchen gut macht? Ich war auch ziemlich skeptisch, aber was soll ich sagen? Irrsinnig gut! In der Kombi mit dem Ricotta, der süße des Teiges und der Säure der Zitrone entsteht so eine arg gute Mischung, dass man nichts anderes mehr möchte. Versprochen!

 




 

italienischer Frühstückskuchen mit Ricotta und Olivenöl


Zutaten:


Kuchen:

300 g Mehl

225 g Zucker

1 TL Backpulver

1/4 TL Natron

220 g Ricotta

180 g Olivenöl

5 Eier

Saft von 2 Zitronen

Abrieb von 1 Bio-Zitrone


Guss:

30 g Ricotta

1 TL Vanilleextrakt

180 g Puderzucker


Zubereitung:


Eine Gugelhupfform mit Butter einfetten und Mehl bestäuben. Ofen auf 160 °C vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver und Natron vermischen und beiseite stellen. In einer separaten Schüssel Ricotta und Olivenöl vermixen. Ein Ei nach dem anderen einarbeiten. Die Mehlmischung portionsweise zugeben und solange vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zitronensaft- und abrieb unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 45 Minuten backen. Den Kuchen ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen. 


Für die Glasur den Ricotta mit dem Puderzucker und der Vanille verrühren. Ricotta dabei nach und nach zugeben, damit die Glasur nicht zu flüssig wird. Die glasur über den Kuchen gießen und bei Bedarf mit Zitronenscheiben dekorieren.

 


 

Hab einen fantastischen Tag, mit hoffentlich viel Zitronenkuchen auf deinem Frühstücksteller!

Liebst, Jasmin

Samstag, 14. August 2021

Rezept für eisgekühltes Spaghettieis Dessert


Da sind wir wieder. Bei einer neuen Folge "verwandel dein Lieblingseis in köstliches Gebäck". Oder in diesem Fall in ein fruchtig frisches Sommerdessert. Letzte Woche wurde aus dem Bananensplit Eisbecher bereits diese phänomenale Bananensplit Torte und heute wird aus dem Eisklassiker schlechthin das neue Lieblingsdessert für den Sommer 2021. 


Unmengen an Eis zu verdrücken ist im Sommer ja ein Muss. Na gut, eigentlich das ganze Jährchen über. Das macht nicht nur dicke Hüften, sondern auch eine Menge guter Laune. Aber ein bisschen Abwechslung darf hier natürlich nicht fehlen. Und um dieses Dessert kommt wirklich niemand herum. Seit ich es im Sommer das erste Mal zubereitete, wurde bei jeder neu gewachsenen Erdbeere im Garten direkt gefragt, ob es nicht bald wieder Spaghettieis Dessert geben könnte. Und was soll ich sagen. Na klar! Und für dich gibt´s das jetzt auch. Zum Rezeptchen einfach nach unten scrollen und schon kann die eiskalte Schlemmerei losgehen. 


*Sollte es bei dir im Moment keine frischen Beeren geben, dann kannst du auch ohne Probleme auf Tiefkühlbeeren zurückgreifen.





Spaghettieis Dessert

(für 8 Portionen)


Zutaten:


500 g Magerquark

250 g Mascarpone

100 g Zucker

1 TL Vanilleextrakt

250 g Sahne

1 Pck. Sahnesteif

500 g Erdbeeren + eine Handvoll extra zum Garnieren

50 g Puderzucker

50 g weiße Schokoladenraspel


Zubereitung:

 

Die Sahne mit dem Sahnesteif stei schlagen und bis zur Weiterverwendung im Kühlschrank lagern. Magerquark mit Mascarpone und Zucker und Vanille verrühren. Die Sahne unterheben. Die Erdbeeren waschen und vierteln. Zusammen mit dem Puderzucker in einen Topf geben, für ein paar Minuten weich köcheln und anschließend pürieren. Die Erdbeersoße abkühlen lassen. Die Quarkcreme in Dessertgläser füllen, mit Erdbeersoße bedecken und Schokoraspeln toppen. Für mindestens drei Stunden kalt stellen und kühl genießen.




Genieß ein Gläschen und lass es dir gut gehen!

Liebst, Jasmin