Sonntag, 12. November 2017

Ich verrate dir mein allerliebstes Rezept für leckere Nussecken


Während die Temperaturen in den letzten Wochen immer weiter gefallen sind, habe ich meinen Herbst in vollen Zügen genossen. Ich kann es nicht oft genug wiederholen, doch das plätschern der Regentropfen gegen das Fenster, das Rascheln des Laubes unter den Füßen und die Menge an reifen Herbstfrüchtchen machen mich einfach nur glücklich und geben mir eine innere Ruhe, wie es keine andere Jahreszeit vermag. Im Herbst möchte ich all das zelebrieren und so viel davon, wie nur möglich mitnehmen. Gleichzeitig ist es auch die Zeit, in der ich am meisten unternehme. Kürbisfeste, Wochenmärkte, wunderschöne Parkanlagen erkunden und das Entdecken neuer Cafe´s und Lieblingsecken. Nichts wird ausgelassen. Viele dieser Eindrücke findest du auf meinem Instagram-Kanal

 

Vor einigen Wochen noch im Schloss Moritzburg umhergeschlendert, stand dieses Wochenende das volle Kontrastprogramm an. Denn sobald die kalte Jahreszeit beginnt, starten auch wieder unzählige Workshops und Events im Bereich Food. Für mich bisher völliges Neuland. Entweder waren die Veranstaltungen zu weit entfernt, fanden mitten in der Woche statt oder zu Terminen, an denen ich es einfach nicht einrichten konnte. Wie auch immer, das Ganze hat sich nun geändert. Dieses Wochenende fand nämlich die Blogst Konferenz in Berlin statt. Bis vor wenigen Stunden habe ich mich dort noch inspirieren lassen und die spannensten Vortäge gehört. Von Blogger Relations bis hin zu Datenschutz und Recht war wirklich alles dabei. Ganz nebenbei habe ich tolle Leute kennenlernen dürfen und so vieles über Liebe und Business im Internet erfahren. Ein riesen großes Dankeschön nochmal an Ricarda und Clara von Blogst, es war einfach großartig! Und für mich als Foodblogger natürlich ein absolutes Träumchen. Wo wir auch schon wieder beim Thema wären: Food. Ich habe mich entschieden dir heut eine wohlig schmeckende Leckerei mitzubringen, die das Beste des Herbstes in sich vereint und einen ersten Einblick in die bevorstehende Weihnachtszeit gibt. Die Rede ist von Nussecken. Für ganz besonderen Geschmack haben sich feinste Haselnüsse mit Honig und anderen Köstlichkeiten vereint. Perfekt zum teilen und verschenken. Oder ganz für dich allein. Geht natürlich auch.  Bei mir trifft Letzeres zu, da die Hälfte der Herzensmenschen gegen Haselnüsse allergisch ist. Tja was soll man machen. Verstaue ich eben mal so 3-4 Exemplare in meinen Backentaschen. Stellst auch du dich zur alleinigen Vernichtung zur Verfügung? Dann auf schnellstem Wege zum Rezept!





Nussecken



Zutaten:

 

Mürbeteig:

280 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

80 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

2 Eier

120 g Butter


Nussfüllung:

180 g Butter

150 g Zucker

4 EL Wasser

200 g gemahlene Haselnüsse

200 g gehackte Haselnüsse

Mark von 1 Vanilleschote


Extra:

3 EL Aprikosenmarmelade

300 g Zartbitterschokolade


Zubereitung:

 

Für den Mürbeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und erst mit dem Knethaken das Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 175° C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa auf Backblechgröße ausrollen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit der Marmelade bestreichen. 

 

Für die Füllung die Butter zusammen mit dem Zucker und Wasser in einen Topf geben und unter rühren sprudelnd aufkochen. Der Zucker sollte sich in der Zwischenzeit aufgelöst haben. Den Topf vom Herd nehmen und die Nüsse unterrühren. Die Nussmasse anschließend auf den Boden streichen und gut verteilen. Die Nussecken im heißen Ofen für ca. 25 Minuten gold-braun backen. Aus dem Ofen nehmen und sofort in Dreiecke schneiden. Hierfür habe ich sie erst in Vierecke geschnitten und dann mittig-diagonal noch einmal geteilt. Komplett auskühlen lassen.

 

Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die beiden spitzen  Ecken der Nussecke in die Schokolade tunken und auf Backpapier trocknen lassen.



Mach dir noch einen gemütlichen Abend!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 5. November 2017

Dooley´s my love. Ein Rezept für Toffee Brownies mit gesalzenen Pekanüssen und Ahornsirup {Werbung}


Schon seit Ewigkeiten bin ich nicht mehr in den Genuss von Brownies gekommen. Dabei sind sie doch ein echtes Muss auf der Kaffeetafel. Da stand ich nun. Housten I have a problem! Denn plötzlich war gefühlt die halbe Welt im Browniefieber. Auf Instagram und Co. strahlte mir eine Kreation nach der Anderen entgegen, an Aromen und Geschmackskombinationen kaum zu übertreffen. Das brauch ich auch. Doch wofür entscheiden? Am besten für eine Variante, die einige meiner liebsten Herbstkomponenten in sich vereint. So gestaltete sich das feine Rezept in meinem Köpfchen und als der köstliche Brownie es endlich in den Ofen schaffte, konnte ich es kaum erwarten. Gespannt wie ein Flitzebogen wurde im Minutentakt an der Ofentür vorbeigeschaut. Und ich kann dir sagen, der lässt wirklich keine Wünsche offen. Unglaublich saftiger Schokoladenteig, der durch den cremigen Liqueur von Dooley´s eine leckere Toffee-Note bekommt. Dazu ein Topping aus gesalzenen Pekanüssen, die sich vorher in einem Bad aus Ahornsirup und braunen Zucker gewälzt haben. Ein Brownie-Träumchen ohne Gleichen.

 

Da stand er nun, der schlichte Hingucker. Nichts für die schlanke Linie, soviel steht fest. Doch eine absolute Sünde wert. Wie könnte es auch anders sein, wenn herrlich leckerer Cream-Liqueur von Dooley´s enthalten ist? Normalerweise bin ich nicht der Freund von Hochprozentigem. Oft sind mir die Sachen einfach zu Stark. Geschmacklich nicht meins. Bei Sahnelikör aller Art mach ich eine Ausnahme. Heute zeig ich dir, welchem ich ganz besonders verfallen bin. Denn wenn sich feiner Wodka mit gehaltvoller Sahne und einer einzigartigen Toffee-Caramel-Rezeptur vereint werd ich schwach. Ich sag nur: belgisches Toffee. Das lieb nicht nur ich. Mittlerweile kannst du den leckeren Liqueur von Behn in über 60 Ländern ergattern. Doch bevor er bei mir in den Tipper Gläsern landet und der nächste Cocktail gemischt wird, wurde erst einmal das heutige Sonntagssüß gezaubert. Und eine verdammt gute Figur macht das. Findest du nicht auch? Schnapp dir das leckere Rezeptchen und genieß deinen ganz persönlichen Dooley´s Moment. Diätet wird später.





Toffee Brownies mit gesalzenen Pekanüssen und Ahornsirup

(20x24 cm)



Zutaten:


Brownies:

200 g Zartbitterschokolade

200 g Butter

100 g Mehl

1 TL Backpulver

250 g Zucker

80 g Kakaopulver

4 Eier

110 ml Dooley´s Original Toffee Cream Liqueur


Topping:

100 g Pekanüsse

3 EL Ahornsirup

2 EL brauner Zucker

1/2 TL Meersalz


Zubereitung:


Ofen auf 180° C vorheizen. Einen Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgestattetes Backblech geben und die Ränder mit Butter einfetten und bemehlen.

Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. In einer separaten Schüssel das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Zucker und Kakaopulver vermischen. Die geschmolzene Schokolade zu den trockenen Zutaten geben und gut verrühren. Nun die Eier einzeln und nacheinander hinzufügen und solange verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Dooley´s Liqueur ebenfalls zufügen und verrühren. Teig in den Backrahmen füllen und glatt streichen. Die Pekanüsse in einer kleinen Schüssel mit dem Ahornsirup, Zucker und Salz vermengen. Auf dem Teig verteilen und für ca. 30 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe. Die Brownies sollten noch schön feucht in der Mitte sein. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig den Backrahmen entfernen und in Stücke schneiden.



Happy sunday!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 29. Oktober 2017

Süßes oder Saures? Ein Rezept für schaurig schöne Oreo Cupcakes für deine Halloween-Nacht


Halloween ist eines meiner liebsten Feste. Die Nacht zu Halloween hat einfach etwas ganz besonderes und vermittelt ein Gefühl, wie es nur einmal im Jahr erscheint. Endlos spannende Kostüme, kühle Abendluft, das Umherlaufen in der Dunkelheit und das Herbstgeknister unter den Füßen während man von Haus zu Haus läuft. Natürlich vollbepackt mit Süßigkeiten. Ich liebe dieses ganze spooky Zeug und vor allem die Dekoration an den Häusern. Geschnitze Kürbisse leuchten einem aus jeder Ecke an und zeigen sich in den schönsten Formen. Passend dazu werden jedes Jahr in der Herbstzeit die liebsten Harry Potter Bücher aus dem Schrank geholt. Für eine extra Portion Zauber. In diesen Nächten kann ich sie ganz besonders genießen. Das Einzige, auf was ich gern verzichte sind Gruselfilme. Da bin ich raus und esse doch lieber kleine gruslige Dinge. Und natürlich die Überbleibsel des Abends. Bester Part. 

 

Für mich geht es morgen Abend noch auf eine kleine aber feine Halloween Party. Maximal aufgeregt. Da muss natürlich das passende Naschwerk her. Everybodys Darling auf jeder Halloween Party. Schnell vorbereitet und super lecker. So soll es sein. Nicht gerade die gesündesten Cupcakes, aber hey, Halloween ist ja nur einmal im Jahr. Außerdem kann man bei diesem Anblick wohl kaum widerstehen. Luftig locker kommen sie daher geflogen und sind nicht nur Kinders Liebling. Darauf kannst du dich verlassen.  Ein Grundrezept und zwei Cupcake Varianten, von denen Eine süße ist als die Andere. Da gerate ich ins schwärmen. Und du sicher auch.





 

Oreo Cupcakes 

(für 12 Stück)


Zutaten:


Muffins:

6 Oreo-Kekse

150 g Mehl

100 g Zucker

40 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1 Prise Salz

1 EL Vanillezucker

1 Ei

100 ml Milch 

50 ml Pflanzenöl

50 ml kochendes Wasser


Topping:

5 Oreo Kekse + 6 Stück zum Dekorieren

60 g zimmerwarme Butter

300 g Frischkäse

250 g Puderzucker

1/2 EL Vanillezucker



Zubereitung:


Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen ausstatten. Für die Cupcakes im Kürbis-Design die Oreo Kekse in 6 Förmchen legen. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und beiseite stellen. Das Ei, Milch und Öl in einer zweiten Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Die trockenen Zutaten in mehreren Portionen unterheben. Langsam das kochende Wasser zugießen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Muffinförmchen zu 3/4 mit Teig füllen und für 12-15 Minuten backen. Stäbchenprobe. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.


Die Füllung aus 5 Oreo Keksen entfernen und in eine kleine Schüssel geben. Die Kekse in einer Küchenmaschine zerkleinern. Butter, Oreo Creme und Frischkäse in einer großen Schüssel verrühren.  Puderzucker und Vanillezucker zugeben und alles einige Minuten auf niedriger Stufe verrühren. Dann auf höchster Stufe schlagen, bis die Creme eine feste Konsistenz angenommen hat. Die Kekskrümel mit einem Teigschaber unterheben. 


Die Creme auf die Cupcakes spritzen. Für die Cupcakes im Spinnen-Design die restlichen Kekse auf der Creme platzieren. Zuckeraugen befestigen und Beine mit Fondant modellieren. Für die Kürbiscupcakes, 6 kleine Kürbisse aus orangenen, grünen und schwarzen Fondant modellieren. Cupcakes mit Streusel dekorieren und Zuckerkürbisse aufsetzen. Ich habe alle Produkte zum dekorieren von Feerie Cake.



Happy Halloween-baking!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ein wirklich easy und köstliches Rezept für Zitrus Pancakes mit Schokoladensoße und Ahorn-Creme Fraiche


Weißt du was? Heute war ich Faultier. Ist aber gar nicht schlimm. Statt leckerem Kuchen, der wie jedes Wochenende  den Kaffeetisch schmückt, gibt es was ganz schnelles. Hey was solls, mach doch einfach mit. Falls du auch schlicht und einfach keine Lust hast noch einmal das Haus zu verlassen und mit dem Einkaufskörbchen durch prall gefüllte Gänge im nächsten Supermarkt zu schlendern, dann solltest du das hier auf jeden Fall ausprobieren. Jetzt kommt etwas, was man ganz einfach aus dem Rührstab schütteln kann. Bei mir wurde sich daher direkt noch eine Runde ins Bettchen gekuschelt und darüber nachgedacht, was mit den vorhandenen Zutaten gezaubert werden kann. Schneller, als es ein Einkauf erlaubt, nahm der Tagtraum von frischen Pancakes mit dem Lieblingsobst der kalten Jahreszeit mit jeder Minute mehr gestalt an. Denn vor wenigen Tagen hab ich es einfach nicht mehr ausgehalten und mir die ersten heiß geliebten Zitrusfrüchte besorgt. Wir pflegen eine ganz besondere Beziehung. Das fing früh an. Bereits als kleiner Knirps hätte ich mich täglich in einem Bad aus Mandarinen wälzen können. 

 

Oh was hab ich mich auf den süßen Geschmack der feinen Früchtchen  gefreut. Da wurde in einem Moment unbändiger Gier eine ganze Wagenladung von Orangen, Mandarinen und Grapefruits ergriffen und im Beutelchen verstaut. Logo. Denn wenn der Bauch Zitrusfrüchte möchte, dann soll er sie auch bekommen. Warum also nicht auch auf einer guten Portion Pancakes. Dazu ein noch sweeteres Topping aus cremiger Schokoladensoße und eine Creme, mit dem guten Geschmack von Ahornsirup. Und schmecken tun die. Verdammt gut. Ganz ehrlich? Wenn sich die Komponenten verbinden und du den ersten Bissen nimmst, gibt es eine kleine Geschmacksexplosion im Mund. Für mich schmeckt es nach dem Ende vom Sommer, einem goldenen Herbsttag und einem eisigen Wintermorgen zusammen. So wurde wie wild der nächste Berg Pancakes angesetzt, sich in die goldene Herbstsonne gesetzt und der Moment genossen. Würdest du auch gern mal probieren? Dann auf schnellstem Wege zum Rezept mit dir!






Zitrus Pancakes mit Schokoladensoße und Ahorn-Creme Fraiche

(für 6 kleine Pancakes)



Zutaten:


Pancakes:

150 g Mehl

1TL Backpulver

1 Prise Salz

Schale von 1 Zitrone

2 Eier

150 ml griechischer Joghurt

1 EL Honig

6 EL Milch

Butter zum Braten

 

Schokoladensoße:

150 g Zartbitterkuvertüre

100 ml Sahne

50 ml Pflanzenöl

 

Ahorn Creme Fraiche:

100 g Creme Fraiche

2 EL Ahornsirup 


Topping:

Mandarinen

Orangen

Grapefruit


Zubereitung:


Für die Pancakes das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Salz und Zitronenabrieb in einer Schüssel vermengen. In einer separaten Schüssel Eier, Joghurt, Honig und Milch mit einem Schneebesen verquirlen. Die Mehlmischung portionsweise unterheben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Eine Kelle vom Teig hineingeben und für 1-2 Minuten braten. Den Pancake wenden und nochmals kurz braten. Aus der Pfanne nehmen und das Ganze wiederholen. 

 

Nun die Schokolade grob hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf aufkochen und über die Schokolade gießen. Das Öl hinzugeben und gut verrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Abkühlen lassen.


Für die Creme einfach das Creme Fraiche mit dem Ahornsirup verrühren. Diesen auf den Pancakes verteilen. Die Schokoladensoße ebenfalls darüber geben und mit Zitrusfrüchten belegen.



Einen entspannten und faulen Herbstsonntag für dich!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 15. Oktober 2017

Rezept für selfmade Kürbis Granola: Mein liebstes Herbst-Knuspermüsli


Die Tage werden kürzer und kälter. Während die Temperaturen fallen, fällt es mir immer schwerer jeden Morgen mein kuschlig warmes Bett zu verlassen. Wer würde nicht am liebsten zu Hause bleiben und es sich zwischen einer Vielzahl von fluffig weichen Kissen gemütlich machen? Leider ist das nicht die Realität. Aber träumen darf man ja. Also wurden andere Mittel und Wege für die bestmöglichste Motivation gesucht. Und siehe da, der erfolgreichste Weg ist natürlich essen. Genauer gesagt leckeres Kürbis Granola oder auch mein liebstes Herbst-Knuspermüsli. Einmal zubereitet und schon hast du Frühstück für die ganze Woche. Montags mit Naturjoghurt serviert, am Dienstag zusammen mit Apfelmus und mittwochs vielleicht ganz pur. Ganz wie du magst. Umso unkomplizierter, umso besser. Für mich reicht ein kleiner Schuss Milch dazu und fertig. Die Textur meines Müslis ist einfach himmlisch. Oft sind diese mir einfach zu trocken, doch bei dieser Version wird dein Herzchen direkt ein paar Takte höher schlagen. Außerdem ist hier richtig gutes Zeug drin. Überzeug dich selbst. Ein nussiges Aroma, leckeres Kürbispüree und süße Cranberrys sind nur ein kleiner Teil der Leckerbissen welche dich erwarten.

 

In den letzten Wochen habe ich so viele Kürbisse ergattert, dass ich direkt ein wenig überfordert war. Was alles mit den tollen Dingern anstellen? Wenn man in einen 400 Mann Dorf wohnt, ist es wirklich keine Seltenheit, dass die lieben Nachbarn mit den größten Kürbissen bepackt in Dauerschleife vor der Tür stehen und fragen: "Jasmin du machst doch irgendwas mit essen. Brauchst du noch nen Kürbis? Ja! Brauch ich. Immer her damit. Aber was macht man mit gefühlten 5 Tonnen davon? Das verrat ich dir. Für die herzhaften Mäulchen kann er im Ofen geröstet oder für leckeren Couscous Salat verwendet werden. Genauso gut macht er sich als Püree, in der Kürbissuppe oder als Füllung von Ravioli. Ansonsten kommt er natürlich ins Gebäck. Ob im Kuchen, Brownies, als Kürbisschnecken oder eben in diesem super köstlichen Müsli. Ich kann dir versichern, auch im nächsten Essen werde ich so viel wie nur möglich integrieren. Das ist der Plan.

 

* Für minimalen Arbeitsaufwand empfehle ich dir, beim nächsten Einkauf zwei Kürbisse zu schnappen und aus diesen möglichst viel Kürbispüree herzustellen. In kleinen Portionen abfüllen und nach Gusto fix auftauen und für deinen nächsten Leckerbissen zu verwenden. Das ist wirklich gold wert.





Kürbis Granola



Zutaten:


200 g Haferflocken

80 g gehackte Walnüsse

100 g gehackte Pekanüsse

100 g Kürbiskerne

150 g getroknete Cranberrys

3 kleine Äpfel

50 g Butter

150 ml Ahornsirup

130 g Kürbispüree

1 EL Kokosöl

2 TL Zimt

1/2 TL Muskatnuss

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Meersalz

2 TL Vanille-Extrakt

4 EL Honig


Zubereitung:


Für das Kürbispüree einen Hokkaidokürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbsihälften auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im Ofen für 45-60 Minuten bei 180° C backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Das Kürbisfleisch von der Schale entfernen und in einer Schüssel pürieren. 130 g für das Granola zurücknehmen und das restliche Kürbispüree in Gefrierbeutel geben und einfrieren. Hält sich bis zu 6 Monate. So musst du es nur einmal zubereiten und kannst dir immer die Portionen nehmen, die du brauchst.

 

Ofen auf 160° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten.

In einer großen Schüssel die Haferflocken, Walnüsse, Pekanüsse, Kürbiskerne und Cranberrys mischen. Äpfel schälen, entkernen, in Würfel schneiden und ebenfalls untermengen. Beiseite stellen. In einer separaten Schüssel Ahornsirup, Kürbispüree, Kokosöl, Gewürze und Vanille verrühren. Anschließend die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sie braun geworden ist. Sobald die Butter gebräunt ist, diese langsam zur Kürbismischung geben und gut verrühren. Die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und gründlich vermengen. Das Granola auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und mit 2 EL Honig beträufeln. Im Ofen für 40 Minuten backen. Dabei aller 15 Minuten nochmals durchrühren, damit nichts verbrennt. Beim letzten Durchgang die restlichen 2 EL Honig über das Granola träufeln. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank ca. 1 Woche.



Mit diesem Herbstknaller versuche ich mein Glück bei der lieben Antonella vom Blog "Antonellas Backblog". Diese hat ein tolles Event auf die Beine gestellt, bei dem ich nur zu gern mein Glück versuche. Drück mir fest die Däumchen!

 

http://antonellasbackblog.de/mein-herbstliches-blogevent/


Samstag, 14. Oktober 2017

Herbstschlemmerei Klappe die Vierte! Kürbis-Karotten Gewürzkuchen mit gerösteten Haselnüssen und Ahorn Glasur


Das perfekte Herbstwochenende. Für mich bedeutet das kalte und eisige Luft, aber dennoch trockenes Wetter. Bäume glänzen in einer Mischung aus Rot, Gelb, Orange und Grüntönen. Die Wege sind gesäumt mit Äpfel- und Birnenbäumen. Da werden direkt ein paar reife Exemplare für die nächste Rezeptidee gepflückt. Vielleicht als Füllung für Zimtschnecken oder für wärmenden Apple Cider. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Anschließend werden zu Hause schnell frische Waffeln gemacht, sich in die wärmste Decke eingewickelt und das feine Zeug genüsslich gegessen, während draußen die Sonne untergeht. So stell ich mir das vor.

 

Dieses herrliche Wochenende kommt dem schon ziemlich nahe. Mit ein paar klitzekleinen Ausnahmen. Zum einen ist die Luft nicht wirklich eisig. Ähm liebe Wetterfee, wir haben Oktober. Ich bin für + 20 Grad Klamotten- und Gefühlstechnisch nicht mehr optimal ausgestattet! Zum anderen fällt die Sache mit den Waffeln aus. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Ich hab für perfekten Ersatz gesorgt. Es gibt Hasenfutter. Na gut, nicht direkt. Aber zu leckeren Möhrchen würden die kleinen Tierchen sicher nicht nein sagen. Der Grund dafür ist das Thema unserer letzten Woche der Herbstschlemmerei (aus der Gemüsekiste). Leicht überfordert machte ich mir über dieses Thema Gedanken. Kochen fiel schon einmal aus. Meine Fähigkeiten in diesem Bereich beschränken sich auf schneiden und rühren. Ein 3-Gänge-Menü kann man damit nicht zaubern. Glaub mir, ich hab es versucht. Und als so richtig herbstliches Gemüse kommt für mich auch nur der Kürbis infrage. Und Süßkratoffel. An diese habe ich allerdings erst gedacht, nachdem littlesweetthings ihre himmlischen Süßkartoffel Cupcakes präsentiert hat. Also doch der Kürbis. Ein paar Karotten und eine handvoll Gewürze und das herbstliche Gemüseglück ist perfekt. Durch die beiden leuchtend orangenen Alleskönner wird der Teig sensationell saftig und nimmt eine tolle Farbe an. Dazu geröstete Haselnüsse mit einem leicht salzigen Pfiff und eine Ahorn Glasur, die einfach nur glücklich macht. Und schon kannst auch du dein Wochenende in vollen Zügen genießen. Die Beiträge unserer letzten Event-Woche gibt´s obendrauf.

 

Montag: fraustillerbackt - Kürbis Grießbrei mit roter Beete

Dienstag: littlesweetthings - Süßkartoffel Cupcakes mit Marshmallow Topping

Mittwoch: Backstübchen - Pizza mit Rosenkohl, Parmaschinken und Mozarella

Donnerstag: Amandasliebe - Pilzquiche mit Bergkäse

Freitag: Herzstück - Gefüllte Zucchini

Samstag: Sahnewölkchen -  Kürbis-Karotten Gewürzkuchen 

Sonntag: Keksstaub - schau unbedingt vorbei





Kürbis-Karotten Gewürzuchen mit gerösteten Haselnüssen und Ahorn Glasur

(22x28 cm)


Zutaten:


Teig:

300 g Mehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 TL Zimt

1/2 TL Muskat

1/4 TL Kardamom

1/4 TL Ingwer

200 g brauner Zucker

150 g Butter

3 Eier

150 g Kürbispüree

60 ml Ahornsirup

180 g Karotten (ca. 3 Stück)

 

geröstete Haselnüsse:

1 EL Butter

1 EL brauner Zucker

100 g Haselnusskerne

1/2 TL Meersalz


Ahorn Glasur:

200 g Puderzucker

1 EL Milch

3 EL Ahornsirup


Zubereitung:


Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten und einen Backring in der vorgegebenen Größe darauf platzieren.

Das Mehl zusammen mit dem Backpulver, Salz und Gewürzen in einer Schüssel mischen und beiseite stellen. Butter und Zucker in einer separaten Schüssel für ca. 3 Minuten verrühren. Die Eier nach und nach hinzufügen und ebenfalls unterrühren. Kürbispüree und Ahornsirup zugeben und gut vermixen. Die Mehlmischung in mehreren Portionen zugeben und solange vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun die Möhren schälen, raspeln und mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Diesen nun in den vorbereiteten Backrahmen füllen und für 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Stäbchenprobe. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Nüsse vorbereiten. Hierfür Butter und Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur zum schmelzen bringen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Nüsse zugeben und in der Pfanne schwenken, bis sie mit der Buttermischung überzogen sind. Für ein paar Minuten in der Pfanne rösten lassen. Die Nüsse sollten leicht gebräunt sein und ein nussiges Aroma entfalten. Vorgang wiederholen und zwischendurch gut rühren. Die Nüsse auf einem Blatt Backpapier ausbreiten und das Meersalz darüber geben. Für 10 Minuten im Kühlschrank aushärten lassen.


Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Milch und Ahornsirup hinzugeben und solange verrühren, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Den Kuchen in Stücke schneiden, die Glasur darüber geben und mit den gerösteten Haselnüssen belegen.




Den fantastischten Sonntag mit viel Sonne und einem langen Herbstspaziergang!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezept für obersaftiges Bananenbrot mit Nüssen


Warum findet man hier eigentlich noch kein Rezept für Bananenbrot? Dabei liebäugeln wir beide ja schon eine ganze Weile miteinander. Das Bananenbrot und ich. Bisher hat es nur einmal den Weg in den Ofen gefunden. Das Ergebnis war nicht gerade sehr schmackhaft. Ein Jahr später nun, habe ich mich entschieden unserer Beziehung nochmal eine Chance zu geben. Denn so ein ordentliches Bananenbrot darf im Herbst einfach nicht fehlen. Widerstand zwecklos. Also wurde der lang ersehnte Geschmackstraum erneut in die Tat umgesetzt und das heimische Wohnzimmer mit bananigen Kuchenduft erfüllt. Ich kann dir sagen, dieses Mal ist es so unendlich viel besser, als ich es mir in meinem Köpfchen ausgemalt habe. So saftig, dass ich es am liebsten im 5-Minuten-Takt verputzen könnte.

 

In der Sonne des Ofens nehmen die superreifen Bananen ein Teigbad und machen das feine Bananenbrot zusammen mit den Nüssen auch noch zum gesunden Leckerbissen. Ist ja Obst drin, ganz klar. Für den Sommer hat es sich ja eindeutig ausgestraht. So aber nicht für meinen famosen Bananenbrotkuchen. Ja richtig gelesen. Keine Ahnung ob mehr Brot oder Kuchen, hauptsache lecker. Ich wage des Weiteren zu behaupten, dass er der neue Liebling im Hause Sahnewölkchen ist. Schmeckt nicht nur pur zum Nachmittags-Käffchen, sondern auch frisch getoastet mit Nutella oder Erdnussbutter bestrichen. Ich sags dir, mehr geht nicht! Wie isst du dein Bananenbrot am liebsten? Verrat es mir, ich bin gespannt.

Samstag, 7. Oktober 2017

Herbstliche Goldstücke und ein Lieblingsrezept: Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott


Immer wieder Sonntags. Eben noch vom Spaziergang mit Hund und Co. zurückgehkehrt, bei dem einem ein eisiges Lüftchen um die Nase weht und man großen Laubhaufen sportliche Tritte versetzt, damit die bunten Blätter nur so durch die Gegend fliegen, ist nichts größer als der Wunsch nach einem richtigen Ofenwärmer. Einen, den man genüsslich auf dem heimischen Sofa genießen kann. Ganz entspannt. Ohne Stress.  Sobald sich die nicht verdrängbare Lust ins Unermässliche steigert, bleibt nichts anderes übrig, als dem Wunsch nachzugehen. Am besten mit warmen Apfelscones  und einem unverschämt leckeren Chai-Apfelkompott. Softe Äpfel und eine Spur Chai machen dein Apfelkompott zum perfekten Begleiter dieser goldenen Köstlichkeit. So leicht, dass du direkt 2-3 Stück in deiner Mundluke verschwinden lassen kannst. Ist ja auch nur gutes Zeug drin. Die vielen Gewürze geben ein herrlich herbstliches Aroma und die Äpfel enthalten eine schöne Süße. Der perfekte Weg, um die diesjährige Apfelernte zu zelebrieren.


Eingewickelt in unzählige Lagen Strick und unter dauerhaften Einsatz der Heizung genießt du nun die schönsten Herbsttage. Spätestens beim ersten Bissen in deine neue Lieblings Leckerei werden deine Gedanken nur noch um "herbstliche Goldstücke" schweifen. Genau das ist auch das dieswöchige Thema unserer Herbstschlemmerei! Die lieben Bloggermädels haben ihre köstlichsten Lieblingsrezepte gezaubert und auf ihrem Blog vorgestellt. Unfassbar lecker ist es wieder geworden. Lass dir das auf keinen Fall entgehen!  

 

Montag: fraustillerbackt - Buchteln mit Pflaumen

Dienstag: littlesweetthings - Mini Kürbis Cupcakes

Mittwoch: das Backstübchen - Honigkuchen mit Feigen

Donnerstag: Amandasliebe - Roote Beete Ziegenkäse Flammkuchen

Freitag: Herzstück - Pflaumenmus

Samstag: Sahnewölkchen - Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott

Sonntag: Keksstaub - Nutella-Birnen Kuchen







Honig-Apfel Scones mit Chai-Apfelkompott

(für 8 Stück)



Zutaten:


Scones:

150 ml Buttermilch

50 ml Honig + 2 EL

400 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

1/2 TL Zimt

1/4 TL Muskat

100 g kalte Butter

50 g Zucker

2 Äpfel (in Würfel geschnitten)

2 EL brauner Zucker


Chai-Apfelkompott:

400 ml Wasser

6 g Chai-Tee (oder 3 Teebeutel)

1 Sternanis

1 Zimtstange

1 Nelke

1/2 Vanilleschote

60 ml Ahornsirup

2 Äpfel (geschält und gewürfelt)

1/2 EL Stärke + etwas Wasser



Zubereitung:


Ofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten.

Buttermilch in ein kleines Schälchen geben und mit 50 ml Honig verrühren, bis sich der Honig komplett mit der Flüssigkeit verbunden hat. In einer großen Schüssel das Mehl zusammen mit Backpulver, Natron, Zimt und Muskat mischen. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit den Händen einarbeiten. Es können ruhig noch ein paar Butterstücke zu sehen sein. Den Zucker dazugeben. Anschließend 3/4 der Buttermilch-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Restliche Buttermilch-Mischung zugeben und nochmals kräftig durchkneten. Der Teig sollte nun feucht sein, sodass die Äpfelstückchen eingearbeitet werden können. Anschließend etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und solange verkneten, bis der Teig gut zusammenhält und nicht mehr kleben bleibt bzw. sich gut von der Oberfläche lösen lässt. Teig kreisrund ausrollen und mit einem Messer in acht Stücke schneiden. Diese mit einem gewissen Abstand auf das vorbereitete Backblech geben und mit dem braunen Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit 2 EL Honig beträufeln. Auskühlen lassen.

 

In der Zwischenzeit das Apfelkompott vorbereiten. Hierfür das Wasser in einen Topf geben und zum köcheln bringen. Losen Tee in einen Teefilter geben und zubinden. Gewürze ebenfalls in ein Teesäckchen füllen. Beides in das köchelnde Wasser geben. Ahornsirup und Apfelstücke hinzugeben. Alles gut verrühren und für 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Aller 10 Minuten umrühren. Kurz vor Schluss die Stärke mit etwas Wasser anrühren und zum Kompott geben. Wenn das Kompott eingedickt ist, den Topf vom Herd ziehen und leicht abkühlen lassen. Warmes Kompott zu den Scones servieren. Im Kühlschrank hält es sich ca. eine Woche.



Ich wünsch´dir den schönsten Herbsttag. Mit Kuscheldecke, Lieblingskuchen und heißer Schokolade!

Liebst, Jasmin

Sonntag, 1. Oktober 2017

Zeit für eine Liebeserklärung: herbstlicher Obstsalat mit dem Besten der Saison


Ich bin sowas von bereit für die regnerische Saison. Wie steht´s mit dir? Richtig verregnete, graue Herbsttage geben ein behagliches Gefühl, wenn man in der warmen Wohnung aus dem Fenster schaut. Und es hat definitiv seine Vorteile im dicksten Pullover auf der heimischen Couch zu versinken und einfach mal nichts zu tun. Ganz ohne Schuldgefühle. So mag ich das. An solch kuschelig & gemütlichen Tagen sehne ich mich meist nach etwas Einfachen und trotzdem Guten. Eine Köstlichkeit, bei der ich mir sicher sein kann, dass die Aromen wunderbar zusammenpassen, alles ruck zuck zubereitet ist und es anschließend nur den kleinsten Arbeitsaufwand gibt, um die Küche wieder in Schuss zu bringen. Alles was du hierfür benötigst ist eine Pfanne, Brettchen und Messer und zwei kleine Schüsseln. Eine für dich und die Andere für einen ausgewählten Lieblingsmenschen, der ebenfalls in den puren Herbstgenuss kommen darf. 

 

Meine Sonntage sind immer süß, doch heute ganz ohne Kuchen. Stattdessen kommt mein Lieblings-Obstsalat zum Einsatz. Wir sind nämlich ganz dicke miteinander. Bestes Soulfood für gemütliche Herbsttage. Heute natürlich mit herbstlicher Note. Wenn dann noch so sensationell leckere Zutaten wie Granatapfel und Feigen enthalten sind, kann nichts schief gehen. Neben diesen beiden Leckerbissen beinhaltet er all meine Herbstfavoriten in Sachen Obst, die mit so viel Geschmack einher kommen, dass du gar nicht anders kannst als vor Freude im Dreieck zu springen. Es ist alles erlaubt. Jetzt schnapp dir die feinsten Früchtchen und verbinde sommerliche Frische mit dem tollsten Herbstgeschmack der Saison. Jetzt brauchst du nur mit deinem Schüsselchen aufs Sofa zu hechten und für den Rest des Tages glücklich sein.

 

 




Herbstlicher Obstsalat

(für 2 Personen)



Zutaten:

 

1 Birne

2 Feigen

2 Pflaumen

1 Banane

1 Orange

1 handvoll Weintrauben

2 EL Granatapfelkerne

1 EL Zitronensaft

2 EL Walnüsse

2 EL Pekanüsse

1 EL Honig

1/2 TL Zimt


Zubereitung:

 

Birne waschen, längst vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Orange ebenfalls schälen und in Stücke schneiden. Beides auf zwei Schalen verteilen. Feigen und Pflaumen waschen. Kerne der Pflaumen entfernen. Alles vierteln und auf die Schalen verteilen. Banane schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit den Weintrauben und Granatapfelkernen ebenfalls zugeben. Zitronensaft darüber träufeln. Anschließend in einer fettfreien Pfanne die Walnüsse und Pekanüsse anrösten. Den Honig und Zimt zugeben und kurz mitrösten. Dabei immer wieder schwenken, bis die Nüsse karamellisiert sind. Nüsse über den beiden Obstsalatportionen verteilen und genießen.

 

 

Genieß dein Sonntagssüß!

Liebst, Jasmin