Sonntag, 12. März 2017
Sonntag, 5. März 2017
Französisches Frühstücksglück zum Sonntag! Rezept für knusprige Croissants
Heute schlägt mein Herzchen ein paar Takte mehr als sonst. Warum? Der Grund sind diese unglaublichen Croissants, die mir völlig den Kopf verdreht haben. Die Franzosen haben es schon drauf. Von ihnen stammen Crème brûlée, Macarons, Mousse au chocolate, Madeleines... Und Croissants. Aber selbst backen? Puh. "Das dauert so lange!" Zugegeben, sie sind nicht mal eben aus dem Rührstab geschüttelt. Gehen lassen braucht seine Zeit, die man sich definitiv öfter nehmen sollte. Doch wenn die fertig sind zaubern sie dir ein maximales Grinsen ins Gesicht. "Aber kompliziert ist das doch!" Dachte ich auch. Und dann stand ich da. Maximal aufgeregt. Das imaginäre Superwoman-Kostüm drüber gestreift und genau an die Anleitung gehalten. Und zack. Willkommen du französisches Frühstücksgedicht.
Seit ich sie das erste Mal gebacken habe kann ich einfach nicht mehr damit aufhören. Zu schön ist der herrliche Duft von frisch gebackenen Croissants in der heimischen Küche. Zu lecker der erste Biss in diese knusprigen Teilchen. Außen wunderbar knusprig, innen schön blättrig, mit etwas Schokoauftsrich und Marmelade bestrichen und schon ist die Welt perfekt. Und nun lieg ich pappsatt und glücklich auf dem Sofa und zelebriere den Sonntag in vollen Zügen. Solltest du auch machen. Genau so.
Croissants
(für ca. 9 Stück)
Zutaten:
1 Würfel Hefe (42 g)
260 ml Milch (lauwarm)
40 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
2 Eigelb
225 g + 50 g Butter
Außerdem:
1 Eigelb
1 EL Milch
Zubereitung:
Die Hefe zusammen mit dem Zucker und der lauwarmen Milch gründlich verrühren. Abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit Mehl, Salz, Eigelb und 50 g Butter in eine große Schüssel geben. Hefemischung ebenfalls zugeben und alles mit dem Knethaken zu einem homogenen Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Das Mehl auf dem Teig mit einem Pinsel entfernen. 225 g Butter in Scheiben auf die eine Hälfte des Rechtecks legen. Die andere Teighälfte darüberklappen. Die Ränder andrücken. Den Teig nochmals auf die gleiche Größe ausrollen (60x40 cm). Nun so falten, dass er dreilagig wird. Also das obere Ende bis zur Mitte legen und das untere Ende über das obere Ende. Es entstehen somit drei Schichten. Dabei darauf achten, bei jedem Schritt das Mehl zu entfernen. Teig in Backpapier einwickeln und für 20 Minuten in den Kühlschrank geben. Dort sollte er wieder etwas gehen.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und erneut durchführen. Also mit der offenen Seite zum Körper gelegt wieder rechteckig ausrollen, dreilagig falten und für 20 Minuten in den Kühlschrank geben. Diesen Vorgang ein weiteres Mal wiederholen. Das lässt den Teig beim Backen schön blättrig aufgehen.
Nachdem der Teig ein letztes Mal ausgerollt wurde, die Ränder wenn nötig begradigen und Dreiecke ausschneiden. Das Mehl abpinseln und die Dreiecke zu Croissants einrollen. Mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Eigelb und Milch verrühren und die Croissants damit einpinseln. Im vorgeheizten Ofen für 25 Minuten goldbraun backen.
Happy happy sunday!
Sonntag, 26. Februar 2017
Rezept für frühlingshaften Kaiserschmarrn mit Mandelsplitter und Beeren
Kaiserschmarrn ist für mich ja so eine kleine Kindheitserinnerung. An kalten Wintertagen mit Preiselbeersoße, Zimt und weißer Schokolade. Frisch von Mama zubereitet. Kiloweise Verkostungen. Ein Glück das er so schnell aus der Pfanne hüpft, denn mit der kindlichen Geduld war es nicht weit. Und dann gab es kein halten mehr. 3,2,1 - Action. Innerhalb weniger Minuten verschwanden ein bis drei Teller locker in meinem Mund. Das ist nun schon etliche Jahre her. Heute backe ich meinen Kaiserschmarrn selbst und kann damit immernoch im Eiltempo meinen Magen füllen. Never ending lovestory.
Da ich mich seit einer Woche strikt gegen den Winter stelle, musste eine frühlingshaftere Variante her. Was soll das auch mit diesem kalten Nass und den ganzen Frostbeulen. Ich will Wärme, frische Blümchen, Sonnenschein. Die Vorhersage der patenten Wetterfee macht zumindest ein wenig Hoffnung auf baldigen Frühlingsanfang. Diesen zauber ich dir mit dieser Kracherversion meines Kaiserschmarrns heut schon auf den Teller. Vorgezogene Frühlingsversion 2.0 sozusagen. Na wie hört sich das an? Aus Preiselbeeren werden frische Beeren, die Schokolade verwandelt sich in Mandelsplitter und statt Zimt gibt es frischen Zitronenabrieb. Die Mischung machts.
Klingt nach einem gelungenen Übergang von Winter zu Frühling? Isses auch. Hier nimm dir ein Tellerchen. Und nun rate ich dir den feinen Kaiserschmarrn ganz schnell zu verzehren. Ohne Aufwand. Ohne Zwischenstopp.
Kaiserschmarrn mit Mandelsplitter und Beeren
(für 3 Portionen)
Zutaten:
2 EL Butter (zum braten)
3 Eier
40 g Zucker
150 ml Milch
120 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zitronenabrieb
1 EL Puderzucker
Außerdem:
50 g Mandelstifte
versch. Beeren
Puderzucker
Zubereitung:
Mandelstifte in einer fettfreien Pfanne anrösten.
Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Eigelbe, Milch, Mehl, Salz und Zitronenabrieb mit dem Handrührgerät verrühren. Die Hälfte des Eiweiß untermengen. Rest Eiweiß zügig unterheben.
Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Anschließend den Teig hinein geben und für 1-2 Minuten backen, bzw. bis sich der Teig vom Pfannenrand löst und sich an der Oberfläche Blasen bilden. Den Pfannkuchen umdrehen und für ein paar Sekunden weiter braten. Die Mitte sollte noch feucht sein. In grobe Stücke zerteilen und 1 EL Puderzucker darüber sieben. Solange braten, bis der Kaiserschmarrn gar ist. Geröstete Mandelsplitter und Beeren dazugeben. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Mach es dir schön und schnapp dir den wundervollsten Sonntag!
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